Aktuelles aus der Gemeinde

13.04.2017

Bäume und Hecken zurückschneiden

Aufforderung an die Anstösser von Strassen, Wegen und Trottoirs

Die Anstösser an Strassen, Wege und Trottoirs werden hiermit aufgefordert, das Zurückschneiden der Äste, Grünhecken und Sträucher usw. bis zum 31. Mai 2017 auf die vorgeschriebenen Abmessungen auszuführen. Eine Skizze des entsprechenden Lichtraumprofils kann entweder hier heruntergeladen oder bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Gemäss dem Gesetz über den Bau und Unterhalt der Strassen ist das Strassengebiet über Trottoirs, Rad- und Fusswege bis auf eine Höhe von 2.50 m und über der Fahrbahn bis auf eine Höhe von 4.50 m freizuhalten. Wenn die öffentliche Beleuchtung beeinträchtigt wird, sind die überhängenden Äste bis auf Lampenhöhe zurückzuschneiden.

Hecken, Sträucher, Äste und Anpflanzungen müssen seitlich mindestens 0.50 m Abstand vom Fahrbahnrand haben.

An Kreuzungen, Einmündungen und Kurven dürfen Sträucher und andere Bepflanzungen die Übersicht nicht beeinträchtigen. Die Maximalhöhe im Sichtbereich beträgt 0.60 m.

Nach diesem Zeitpunkt können die zuständigen Gemeindeorgane aufgrund der erwähnten Gesetzesbestimmungen die notwendigen Schritte unternehmen, um die nicht erledigten Arbeiten auf Kosten der Pflichtigen (Ersatzvornahme) ausführen zu lassen.

Grünabfuhr

Die Haussammlungen der Grünabfuhr werden an folgenden Tagen durchgeführt (Container ab 7.00 Uhr bereitstellen):

Jeweils dienstags
25. April 2017
9. Mai 2017
23. Mai 2017

Weitere Daten für die Grünabfuhr finden Sie in unserem Entsorgungsplan sowie auf unserer Internetseite www.leissigen.ch.

Die Gemeinde dankt der Bevölkerung für die Mithilfe.

Leissigen, 10. April 2017

Bauverwaltung Leissigen

13.04.2017

Information Werkeigentümerhaftung

Der Werkeigentümer (z.B. Eigentümer eines Hauses) haftet nach Artikel 58 Abs. 1 des Obligationenrechts (OR) für den Schaden, der infolge fehlerhafter Anlage oder Herstellung oder mangelhaften Unterhalts seines Gebäudes oder eines anderen Werkes verursacht wird. Es handelt sich dabei um eine sogenannte einfache Kausalhaftung, da der Werkeigentümer für den durch sein mangelhaftes Werk verursachten Schaden auch dann haftet, wenn ihn kein Verschulden trifft.

Als Werk gilt ein stabiler, direkt oder indirekt mit dem Erdboden verbundener, künstlich (von Menschenhand) hergestellter oder angeordneter Gegenstand (z.B.: Strassen, Baugerüste, gewisse Sportanlagen, Spielplatzgeräte, Badeanstalt).

Ein Werkmangel liegt vor, wenn das Werk für den Gebrauch, zu dem es bestimmt ist, keine genügende Sicherheit bietet. Der Werkeigentümer darf allerdings davon ausgehen, dass das Werk bestimmungsgemäss benützt wird und die Benützer ein Mindestmass an Vorsicht beachten. So könnten – je nach konkreten Umständen des Einzelfalls - ein vereister Hauszugang, ebenso eine fehlende Signalisation im Strassenverkehr oder einzelne, nicht genügend gekennzeichnete Stufen im Vorraum der Toiletten eines Hotels als Werkmangel gelten. Geht es um einen Erstellungsmangel, so haftet der Werkeigentümer ungeachtet dessen, ob er diesen Mangel kannte oder nicht. Geht es dagegen um einen Unterhaltsmangel, so hängt die Haftung des Eigentümers primär von der Zumutbarkeit der Kontrollen und den zeitlich zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Mängelbehebung ab.

Das Schweizerische Bundesgericht hat im Zusammenhang mit Kinderunfällen die Werkeigentümerhaftung in grundsätzlicher Art wie folgt präzisiert (130 III 736):

Der Werkeigentümer (z.B. Strasseneigentümer oder Eigentümer eines Spielplatzes) darf grundsätzlich darauf vertrauen, dass Kinder sich gemäss der ihrem Alter entsprechenden, durchschnittlichen Vernunft verhalten.
Kinder, die in Bezug auf die Benützung eines bestimmten Werks nicht über die erforderliche Vernunft verfügen, gehören unter Aufsicht. Dies muss insbesondere für den Strassenverkehr gelten, da das Strassennetz nicht eine für jeden Verkehrsteilnehmer optimale Sicherheit zu gewährleisten braucht.
Ausnahmsweise hat der Werkeigentümer jedoch besondere Sicherheitsvorkehren zur Verhinderung zweckwidrigen Verhaltens durch Kinder zu treffen, wenn das Werk aufgrund seiner Beschaffenheit besondere Risiken in sich birgt, welche bei fehlender Vernunft und Vorsicht zu schweren Schädigungen führen können
oder wenn das Werk aufgrund seiner besonderen Zweckbestimmung Kinder zu einer bestimmungswidrigen Benützung verleitet. Voraussetzung der Haftbarkeit des Werkeigentümers ist aber in jedem Fall, dass das zweckwidrige Verhalten voraussehbar ist und zumutbare Massnahmen getroffen werden können, die eine zweckwidrige Verwendung verhindern.
Gegen ausgefallenes Verhalten muss der Werkeigentümer selbst bei Kindern keine Vorkehren unternehmen – so die Auffassung des Bundesgerichts. Hier sind die Eltern als Aufsichtspersonen gefordert.

Tafeln mit denen eine allfällige Haftung bei Unfällen zum Voraus vollumfänglich abgelehnt wird, vermögen die Werkeigentümerhaftung nicht auszuschliessen. Der Werkeigentümer haftet bei einem Unfall nur dann nicht, wenn bei der Erstellung und insbesondere beim Unterhalt des Werkes alle objektiv erforderlichen und zumutbaren Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Dazu gehört auch, bei bestehenden Werken periodisch Inspektionen durchzuführen und zu dokumentieren sowie notwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten vorzunehmen.

Sofern der Werkeigentümer haftet, kann er gemäss Art. 58 Abs. 2 OR Rückgriff auf diejenigen nehmen, die ihm dafür verantwortlich sind. So ist es denkbar, dass er seine Haftung aufgrund einer vertraglichen Beziehung auf den Lieferanten oder aufgrund des Produktehaftpflichtgesetzes auf den Hersteller des mangelhaften Werkes abwälzen kann.

13.04.2017

Sonderabfallsammlung 2017

Die Sonderabfallsammlung 2017 findet wie folgt statt:

Dienstag, 25. April 2016 / Areal Werkhof Interlaken. Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer zur Sonderabfallsammlung.

Wir bitten um Kenntnisnahme.

Einwohnergemeinde Unterseen

10.04.2017

Energieförderung im Kanton Bern

Per 1. Januar 2017 werden die Unterstützungsbeiträge an energetische Sanierungen von Gebäuden und für die Förderung erneuerbarer Energien neu geregelt: Das nationale Gebäudeprogramm wird in das kantonale Förderprogramm integriert. Die Förderbeiträge bleiben auch mit dem neuen Modell in den meisten Bereichen mehr oder weniger gleich. Höhere Beiträge gewährt der Kanton künftig für Wärmenetze und grosse Holzfeuerungen.

Im Kanton Bern war die Förderung im Energiebereich bisher auf zwei Programme aufgeteilt: auf das kantonale Förderprogramm, das mit Kantonsmitteln und Globalbeiträgen des Bundes finanziert wurde, und auf das nationale Gebäudeprogramm aus der Zweckbindung der CO2-Abgabe. Ab dem 1. Januar 2017 gibt es neu nur noch ein kantonales Förderprogramm. Dieses führt die bisherige Förderstrategie in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energie weiter. Für das Förderprogramm 2017 stehen aus den Mitteln des Kantons Bern und Bundesgeldern aus der CO2-Abgabe insgesamt rund 50 Millionen Franken zur Verfügung.

Der Schwerpunkt des kantonalen Förderprogramms liegt weiterhin bei der Unterstützung von energetischen Gebäudesanierungen. Neu muss aber nicht mehr je ein Gesuch beim Kanton und beim nationalen Gebäudeprogramm eingereicht werden, sondern nur noch eines beim Kanton. Die neuen kantonalen Fördersätze für Gebäude entsprechen ungefähr den bisherigen Gesamtbeiträgen aus kantonaler und nationaler Förderung. Bei Wohngebäuden werden die Beiträge weiterhin nach Effizienzverbesserungen beim GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone) ausgerichtet. Bei Nichtwohnbauten fördert der Kanton Bern die Minergie-Standards. Bei besonders energieeffizienten Bauten wie Plusenergie oder Minergie-A Gebäuden bleibt die Unterstützung gleich. Neu richtet der Kanton Bern jedoch Beiträge an den Einbau von Komfortlüftungen in bestehenden Gebäuden aus.

Die Förderung von thermischen Solaranlagen erfolgt neu nach Leistung statt nach den Quadratmetern der installierten Fläche. Die Beiträge werden leicht erhöht, damit sie dem harmonisierten Fördermodell der Kantone entsprechen. Das gleiche gilt für die Förderbeiträge beim Ersatz von Elektro-und Ölheizungen durch Wärmepumpen oder Holzheizungen sowie für Fernwärmeanschlüsse.

Mit wesentlich höheren Beiträgen fördert der Kanton Bern künftig Fernwärmenetze und Holzheizwerke. Damit will er noch grössere Anreize schaffen, um einheimische erneuerbare Energien konkurrenzfähig zu machen und die lokale Waldwirtschaft längerfristig zu stärken.

Finanzielle Unterstützung gibt es weiterhin für Energieberatungen mit dem GEAK plus und für Betriebsoptimierungen. Die Ansätze werden aufgrund der Entwicklung der Marktpreise erhöht. Für neutrale Informationen im Energiebereich stehen im ganzen Kanton Bern die öffentlichen Energieberatungsstellen zur Verfügung.

Nähere Informationen finden Sie unter www.bve.be.ch Rubrik «Energie», «Förderprogramm Energie».

08.04.2017

Gesundes Raumklima durch richtiges Lüften

Boden, Wände und Decken bestimmen aufgrund ihrer Grossflächigkeit das Klima in Innenräumen wesentlich. Richtiges Lüften gehört zu den wichtigsten Massnahmen für ein gesundes Raumklima. Nachfolgende Tipps helfen Ihnen für eine gesunde und frische Raumluft.

Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit kontrollieren

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt eine Raumtemperatur von 20 bis 21°C (Thermostatenventil-Stufe 3) in Wohnräumen und von 17°C im Schlafzimmer Thermostatenventil-Stufe 2 - 3) bei 30 bis 50 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit.

Lüften, aber richtig

Sinnvoller als dauerhaftes Öffnen von Kippfenstern ist mehrmaliges Stoss- oder Querlüften. Das heisst, drei- bis fünfmal täglich sollten während fünf bis zehn Minuten die Fenster ganz geöffnet werden. Zu langes Lüften kühlt die Wände aus und fördert die Bildung von Schimmelpilz. Dauerhaftes Öffnen von Kippfenstern reicht für den Luftaustausch nicht aus. Zudem führt dies gerade im Winter zu einem unverhältnismässigen Verlust an Heizenergie.

Bei zu trockener Raumluft

Bei zu trockener Raumluft ist die Wohnung undicht und überheizt: Die Feuchtigkeit entweicht und die Wärme trocknet die Raumluft aus. Abhilfe schaffen das Abdichten der Fensterfugen, das Senken der Raumtemperatur sowie regelmässiges Lüften. Pflanzen tragen zu einem positiven Raumklima bei: Bananenstaude, Zimmerlinde, Zyperngras und Papyrus geben dem Raum aufgrund ihres hohen Wasserbedarfs Feuchtigkeit ab.

Luftbefeuchter sind nach Möglichkeit zu meiden, da sie nur selten eine verlässliche Steuerungsmöglichkeit der Raumluftfeuchte zulassen und aufgrund unzureichender Wartung im Regelfall Mikroben und Pilzsporen in der Raumluft verteilen.

Bei zu feuchter Raumluft

In schlecht gedämmten Gebäuden werden die Temperaturen wegen der kalten Aussenwände häufig als zu tief empfunden. Höhere Temperaturen und regelmässiges Stosslüften helfen hier, das Risiko für Feuchtigkeitsprobleme zu senken. Ein feuchtes Wohnraumklima kann zu Niederschlägen oder Kondenswasser an der Fensterinnenseite führen und Mikroorganismen wie Milben oder Schimmelpilze begünstigen, die zusätzlich zur geruchlichen Belästigung Entzündungen oder Allergien auslösen können.

Die Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen ist auch bei Regen, Nebel oder Schneefall höher als in der Aussenluft, darum ist gerade im Winter das Lüften besonders wichtig.

Auf das Trocknen von nasser Wäsche in der Wohnung sollte verzichtet werden.

Bei Lüftungsanlagen Filter regelmässig austauschen

Bei Wohnungen mit kontrollierter Lüftungsanlage ist das richtige Lüftungsverhalten mit dem Planer bzw. der Planerin abzustimmen. Kontrollierte Lüftungsanlagen müssen regelmässig gereinigt werden, um die Verpilzung oder Ansiedlung anderer Mikroben im Luftverteilungssystem zu verhindern. Mit geeigneten Filtern kann das Ansaugen unerwünschter Schadstoffe vermieden werden. Ein regelmässiger Austausch des Filters in der Lüftungsanlage stellt diese Funktion sicher.

06.04.2017

Benützung Turn-/Mehrzweckhalle und Schulanlage Bettenried Schuljahr 2017/2018

Die abschliessende Genehmigung des Belegungsplans der Turn-/Mehrzweckhalle, des Gemeindesaals, der Nebenräume und technischen Anlagen und der Aussenanlage liegt gemäss Art. 3 Abs. 4 des Benützungsreglements in der Kompetenz des Gemeinderats.

Für die Nutzung oben genannter Räumlichkeiten wird durch die Gemeindeverwaltung ein Mietvertrag erstellt. Für Einzelanlässe gilt, dass der Gemeinderat mindestens 30 Tage vor dem geplanten Anlass ein Benützungsgesuch erhält.

Wer eine Räumlichkeit regelmässig nutzen möchte, kann bis zum 20. Mai 2017 ein schriftliches Gesuch für das Schuljahr 2017/2018 bei der Gemeindeverwaltung Leissigen einreichen. Der Gemeinderat wird diese Daten im Belegungsplan integrieren und diesen abschliessend genehmigen. Falls es Überschneidungen geben sollte, wird gemeinsam mit den Betroffenen eine Lösung gesucht.

Leissigen, 31. März 2017

Gemeinderat Leissigen

06.04.2017

Energiespartipps für den Haushalt

Energie sparen schont nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihr Portemonnaie. Mit folgenden Tipps im Haushalt sparen Sie einfach Energie:

  • Benutzen Sie einen Deckel beim Kochen und achten Sie darauf, dass der Durchmesser der Pfanne nicht grösser ist als die Herdplatte.
  • Kühlen Sie Ihre Lebensmittel bei 70C im Kühlschrank und bei -180C im Tiefkühler und achten Sie darauf, dass Kühlgeräte nicht neben Wärmequellen stehen.
  • Stellen Sie nur ausgekühlte Speisen in den Kühlschrank oder ins Eisfach, denn heisse Speisen fördern die Eisbildung und treiben den Stromverbrauch nach oben.
  • Tauen Sie Ihren Kühlschrank regelmässig ab, denn bei einer Eisschicht auf den Kühlelementen braucht der Kühlschrank mehr Strom um zu kühlen.
  • Lüften Sie täglich 2-3 Mal kurz und intensiv, lassen Sie nicht stundenlang ein Fester gekippt. Mit dem richtigen Lüften bewirken Sie tiefere Heizkosten, einen geringeren CO2-Ausstoss und ein günstiges Wohnklima.
  • Schleudern Sie Ihre Wäsche lieber richtig und trocknen sie mit Sonne und Wind anstatt mit dem Wäschetrockner.
  • Waschen Sie Ihre Kleider nicht zu heiss. Auch tiefere Temperaturen machen mit heutigen Waschmitteln genug sauber.
  • Gönnen Sie sich eine Dusche statt ein Bad. Ein Bad benötigt dreimal so viel Energie wie eine 6-Minuten Dusche.
  • Füllen Sie Geschirrspüler und Waschmaschine ganz auf, bevor Sie sie laufen lassen.

03.04.2017

Der grüne Damuen - Idylle mit Gefahren

bfu-Tipps für Gartenarbeiten ohne Verletzungen

Der eigene Garten bedeutet für viele Hobbygärtnerinnen und -gärtner einen Ausgleich zum hektischen Berufsleben. Bei dieser kreativen und körperlichen Aktivität ereignen sich leider immer wieder Unfälle, die mit einfachen Sicherheitsvorkehrungen vermieden werden könnten. Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung – listet die wichtigsten Tipps auf.

In der Schweiz ereignen sich jährlich um die 33'000 Unfälle beim Unterhalt von Haus und Garten. Mangelnde Routine, ungeeignete Ausrüstung, Bequemlichkeit, Zeitnot oder Müdigkeit führen gerade bei Gartenarbeiten viel zu häufig zu – teilweise auch gravierenden – Verletzungen. Stürze von Leitern haben die schlimmsten Folgen.

Gefahrenquellen können einfach entschärft werden:

  • Um Bäume und Sträucher zu schneiden, sollte eine standsichere Leiter verwendet werden, die wenn immer möglich an einem Ast festzubinden ist. Kleinere Bäume und Sträucher können – ohne jede Sturzgefahr – vom Boden aus mit einer verlängerten Astschere oder Baumsäge zurückgestutzt werden. Bei diesen Arbeiten ist unbedingt eine Schutzbrille zu tragen.
  • Robuste Schuhe verhindern Misstritte und Handschuhe schützen vor Hautverletzungen. Fahrlässig ist es, den Rasen barfuss zu mähen.
  • Biologische Mittel sind ökologisch sinnvoll und reduzieren das Risiko von Giftunfällen sowie Hautverätzungen.
  • Bei ätzenden Gartenchemikalien sind die Sicherheitshinweise unbedingt zu beachten; sie dürfen nur mit Handschuhen, Schutzbrille und Maske gebraucht werden.
  • Elektrische Geräte wie Rasenmäher, Heckenschere, Komposthäcksler, Elektrofuchsschwanz oder Motorsäge erleichtern die Gartenarbeit; sie sind aber strikt nach Betriebsanleitung zu verwenden. Blockieren solche Geräte, ist erst der Stecker auszuziehen, bevor man an ihnen herumhantiert. Defekte Geräte sollten nur durch Fachpersonen repariert werden.
  • Steckdosen, an denen im Freien benutzte Geräte angeschlossen werden, müssen gemäss den Electrosuisse-Normen mit einem Fehlerstromschutzschalter versehen werden. Speziell in Nasszonen bieten diese Steckdosen zusätzlichen Schutz.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Kinder Zugang zum Garten haben. Bei Gartenarbeiten sollte stets darauf geachtet werden, dass sie nicht gefährdet werden, etwa durch Geräte, Maschinen oder herunterfallende Äste. Gefährliche Stoffe müssen für sie immer unerreichbar aufbewahrt werden. Auf giftige Blumen und Sträucher mit Beeren sollte man besser verzichten, denn kleine Kinder können nicht zwischen giftigen und ungiftigen Pflanzen unterscheiden. Regenfässer oder Gartenweiher müssen speziell gesichert werden, wenn das Risiko besteht, dass Kinder darin ertrinken könnten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bfu.ch.

31.03.2017

Eidgenössische und Kantonale Volksabstimmung - 21. Mai 2017

Am Sonntag, 21. Mai 2017 findet die nächste eidgenössische und kantonale Volksabstimmung statt.

Über die folgende eidgenössische Vorlage wird abgestimmt:
- Energiegesetz (EnG) vom 30. September 2016

Über die folgenden kantonalen Vorlagen wird abgestimmt:
- Beschluss des Grossen Rates betreffend den Projektierungskredit für die Verkehrssanierung Aarwangen-Langenthal Nord
- Beschluss des Grossen Rates betreffend den Kredit für die Asylsozialhilfe 2016 – 2019

Weitere Informationen zu den Vorlagen finden Sie hier.

Den Abstimmungsausschuss können Sie hier einsehen.

30.03.2017

Amtliche Vermessung: Öffentliche Ausschreibung des Nachführungsmandates 2018 bis 2025

Gestützt auf Artikel 45 Absatz 2 der bundesrätlichen Verordnung über die amtliche Vermessung (VAV; SR 211.432.2) schreibt die Gemeinde öffentlich aus:

Auftraggeberin: Einwohnergemeinde Leissigen.

Sprache des Vergabeverfahrens: Deutsch.

Arbeitsumfang: Treuhänderische Verwaltung und laufende Nachführung der bestehenden amtlichen Vermessung in der Gemeinde für die Vertragsperiode vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2025 gemäss den eidgenössischen und kantonalen Rechtsgrundlagen.

Insbesondere zu beachten sind:

GeoIG (SR 510.62), VAV (SR 211.432.2) und TVAV (SR 211.432.21)
KGeoIG (BSG 215.341) und KVAV (BSG 215.341.1)
Handbücher der amtlichen Vermessung, erlassen durch das Amt für Geoinformation des Kantons Bern: digitale Handbücher «DM.01-AV», «Recht» und «GRUDA-AV» (www.be.ch/agi)

Eignungskriterien:

Berufliche Qualifikation (Nachweis: eidgenössisches Patent für Ingenieur-Geometer und Eintrag ins Geometerregister, inkl. Stellvertretung)
Technische Schnittstellen:

Nachweis für DM.01-AV-BE LV95, Version 11 vom 24.1.2008; Einhaltung der amtlichen Vermessungsschnittstelle AVS
Nachweis Grundbuchschnittstelle GRUDATRANS, Bestätigung des Systemherstellers

Leitende Stellung innerhalb der Firma (Nachweis: Auszug aus dem Handelsregister)
Finanzielle Leistungsfähigkeit (Nachweis: Selbstdeklaration mit sämtlichen verlangten Nachweisen)

Zuschlagskriterien

Hauptkriterien:

Angebotene Dienstleistungen, schriftliche Offerte und Präsentation, (Gewichtung: 50%)
Erfahrung in der Nachführung der amtlichen Vermessung (Gewichtung: 25%)
Preiskonditionen, vertraglicher Taxpunktwert in % zum kantonalen Taxpunktwert gemäss Art. 16 KVAV, (Gewichtung: 15%)
Qualitätssicherung (Gewichtung: 10%)

Unterkriterien:

Angebotene Dienstleistungen:

Persönliche Präsentation der Offerte oder Dienstleistungskonzept (Gewichtung: 25%)
Erreichbarkeit für den Kunden (Gewichtung: 10%)
Bezug von Daten der amtlichen Vermessung (Gewichtung: 5%)
Personal und Infrastruktur am angegebenen Bürostandort (Gewichtung: 5%)
Weitere Geomatik- und Vermessungsdienstleistungen im Rahmen der amtlichen Vermessung (Gewichtung: 5%)

Erfahrung in der Nachführung der amtlichen Vermessung:

Erfahrung des Büros in ähnlichen Gemeinden (Gewichtung: 20%)
Führungserfahrung des Nachführungsgeometers (Gewichtung: 5%)

Preiskonditionen (kein Unterkriterium):

Die Umrechnung in Bewertungspunkte erfolgt arithmetisch korrekt und wird mit einer Nachkommastelle in die Berechnung eingeführt. Für 10% Rabattunterschied zum billigsten Angebot erfolgt die Abminderung der Bewertung um 1 Punkt. Ab 3 Mal dieser Rabattunterschied wird einheitlich die Punktzahl 1 vergeben.
 

Qualitätssicherung:

Qualitätssicherung in der amtlichen Vermessung (Gewichtung: 5%)
Art der Sicherstellung der Stellvertretung des Nachführungsgeometers (Gewichtung: 5%)

Weitergehende Auskünfte erteilt: die Gemeindeverwaltung Leissigen.

Frist und Adresse für die Einreichung des Angebotes: Das Angebot ist bis am Montag, 1. Mai 2017 (massgebend ist die Postaufgabe), an die Gemeindeverwaltung Leissigen, Nythartweg 1, 3706 Leissigen, zu richten.

Rechtsmittel

Beschwerde an den zuständigen Regierungsstatthalter gemäss Verwaltungsrechtspflegegesetz (VPRG).

Leissigen, 22. März 2017

Gemeinderat Leissigen

30.03.2017

Kenntnisnahme Verpflichtungskreditabrechnung Sanierungsmassnahmen Erdrutsch Riedstrasse 2014

Bei einem Unwetter vom 3. Mai 2014 wurde die Zufahrt der Riedstrasse weggespült. Nach diesem Ereignis mussten die nötigen Sanierungsmassnahmen eingeleitet und die Kosten als gebunden erklärt werden.
Am 20. März 2017 hat der Gemeinderat die entsprechende Verpflichtungskreditabrechnung in der Höhe von Fr. 65'065.45 zur Kenntnis genommen.

Leissigen, 27. März 2017

Gemeinderat Leissigen

10.03.2017

Bootshafen Leissigen – freier Bootsplatz

Ab 1. April 2017 vermietet die Gemeinde Leissigen einen Bootsplatz mit folgenden Massen (Länge x Breite): 4.9 x 2.0 m.

Die jährliche Benützungsgebühr setzt sich wie folgt zusammen:

Für Einheimische (Basispreis): Grundgebühr von Fr. 250.– + Gebühr von Fr. 65.– pro m2
Zuschlag für Liegenschaftsbesitzer in Leissigen: 10% vom Basispreis
Zuschlag für Auswärtige: 20% vom Basispreis

Weitere Angaben rund um den Bootshafen Leissigen finden Sie auf unserer Website www.leissigen.ch.

Bei Interesse oder Fragen können Sie sich bei der Finanzverwaltung Leissigen, Nythartweg 1, 3706 Leissigen, Telefon 033 847 88 11 oder E-Mail gemeinde@leissigen.ch, melden.

Leissigen, 6. März 2017

Gemeinderat Leissigen

09.03.2017

Tageskarte Gemeinde

Die Gemeinde Leissigen wird die Tageskarte Gemeinde für ein weiteres Jahr anbieten. Der Gemeinderat hat eine Preiserhöhung von CHF 2.- beschlossen. Einheimische erhalten die Tageskarte ab dem 1. Mai 2017 neu für CHF 45.- und Auswärtige für CHF 50.-.

11.01.2017

Füllen Sie die Steuererklärung online aus

www.taxme.ch

Weitere Informationen können dem Merkblatt entnommen werden.