Aktuelles aus der Gemeinde

12.12.2018

Ist das Haus vor Naturgefahren sicher?

Welche Schutzmassnahmen vor Naturgefahren braucht ein Gebäude? Diese Frage wollen die kantonalen Gebäudeversicherungen mit einem neuen Online-Tool beantworten und gleichzeitig auf das Thema aufmerksam machen.

Die Hochwassergefahr ist nicht nur in ländlichen Gebieten besonders gross, sondern auch in den Städten: So stehen zum Beispiel in der Stadt Zürich knapp 40’000 Gebäude mit total rund 80’000 Bewohnern in von Fluten bedrohten Zonen. Weil sich dort auf kleinem Raum hohe Werte konzentrieren, würde ein Hochwasser auch dort hohe Schäden verursachen. Deshalb sollten Schutzmassnahmen bereits bei der Planung von Um- und Neubauten berücksichtigt werden.

Um Ingenieure, Planer und Architekten sowie Bauherren und Immobilienbesitzer für dieses Thema zu sensibilisieren, haben die kantonalen Gebäudeversicherungen die Plattform «Schutz vor Naturgefahren» lanciert.

Die Website www.schutz-vor-naturgefahren.ch bietet einen «Naturgefahren-Check», der sich auf die jeweiligen Bedürfnisse zuschneiden lässt. Er unterscheidet nach Gebäudetyp, Naturgefahr und Situation, etwa danach, ob es sich um einen Neubau oder um eine Sanierung handelt. Zudem kann man eingeben, ob es sich um ein ganzes Haus oder lediglich um einen Teil handelt. Aufgrund dieser Angaben empfiehlt die Website Massnahmen und Schutzziele.

07.12.2018

Öffnungszeiten über die Feiertage

Die Gemeindeverwaltung Leissigen bleibt über die Feiertage vom Montag, 24. Dezember 2018 bis und mit Freitag, 4. Januar 2019 geschlossen.

Ab Montag, 7. Januar 2019 gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit, fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins 2019!

Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Leissigen

07.12.2018

Gemeindeversammlung 30. November 2018 - Protokoll

Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom Freitag, 30. November 2018 liegt vom 7. Dezember 2018 bis zum 21. Januar 2019 auf und kann während dieser Zeit in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.

28.11.2018

Neuerungen im Energie-Förderprogramm

Wer die Elektro- oder Ölheizung ersetzt, muss die Warmwasseraufbereitung nicht mehr zwingend ans neue Heizsystem anschliessen. Das Ersetzen der Boiler ist seit dem 1. Juli 2018 freiwillig und wird mit einem Beitrag von 500 Franken gefördert.

Das Energie-Förderprogramm des Kantons Bern läuft auch im Jahr 2018 erfolgreich und wird mit unveränderten Beitragssätzen fortgeführt. Am 1. Juli 2018 trat jedoch eine Änderung im Förderprogramm in Kraft: Bis anhin war es beim Ersatz der Öl- oder Elektroheizung durch erneuerbare Energiesysteme nur möglich, Fördergelder zu erhalten, wenn die Warmwasseraufbereitung ebenfalls an das neue Heizsystem angeschlossen wurde. Diese obligatorische Anbindung der Warmwasseraufbereitung ist nun nicht mehr Pflicht.

Hohe Investitionskosten
Wer bisher beim Heizungsersatz in den Genuss von Fördergeldern kommen wollte, sah sich insbesondere in Mehrfamilienhäusern häufig mit hohen Investitionskosten konfrontiert. Die geforderte Anbindung der meist dezentralen, elektrischen Warmwasseraufbereitung an das neue Heizsystem machte bauliche Eingriffe in jede Wohneinheit sowie die Installation neuer Steigleitungen für das Warmwasser nötig.

500 Franken pro Boiler
Die Warmwasseranbindung wird neu als freiwillig eingestuft und mit 500 Franken pro ersetztem Boiler gefördert. Es handelt sich dabei um eine Zusatzförderung, die den Förderbeitrag für den eigentlichen Heizungsersatz ergänzt. Achtung: Die zusätzlichen Förderbeiträge gibt es nur beim Ersatz von alten Öl- oder Elektroheizungen, nicht aber bei alten Gas- oder Holzheizungen.

Haben Sie Fragen zu Förderbeiträgen oder Neuerungen im Energiebereich? Die Energieberatungsstellen im Kanton Bern beraten Sie gerne.

27.11.2018

Sicher stehen - sicher gehen

Mit zunehmendem Alter nehmen Muskelkraft und Gleichgewichtsfähigkeit immer mehr ab. Dies hat Folgen: Rund 280’000 Menschen stürzen jährlich in der Schweiz und müssen deswegen ambulant oder stationär behandelt werden. Dank einfachem Training lassen sich jedoch viele Stürze vermeiden.

Tipps

  • Überprüfen Sie Ihr Zuhause auf Stolperfallen und andere bauliche Hindernisse.
  • Versehen Sie Treppen mit Handläufen und markieren Sie Treppenstufen.
  • Verwenden Sie Gehhilfen nach Absprache mit Fachpersonen.
  • Lassen Sie Ihr Sehvermögen regelmässig überprüfen.
  • Halten Sie sich mit Gleichgewichtstraining und Übungen zu Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit fit.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung im Alltag.
  • Tragen Sie im Haus und ausserhalb des Hauses geeignete Schuhe.

Kampagne «sicher stehen – sicher gehen»

Die bfu, Pro Senectute und Gesundheitsförderung Schweiz haben mit zwei Fachpartnern die Kampagne «Sicher stehen – sicher gehen» lanciert. Auf www.sichergehen.ch finden sich über 1’500 Kurse und Übungen in drei Trainingsprogrammen und unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen für zu Hause – damit ältere Erwachsene länger mobil und unabhängig bleiben.

26.11.2018

Bäume fällen nützt Natur und Mensch

Jetzt startet wieder eine neue Holzerei-Saison. Gezielte Holzschläge und Pflegemassnahmen sorgen für gesunde, stabile Wälder und ökologisch wertvolles Holz. Aber Vorsicht! Wo Bäume gefällt werden, lauern Gefahren. Mengenmässig wird diesen Winter wohl etwas weniger geholzt als in anderen Jahren. Nach den Winterstürmen und dem Borkenkäferbefall im trockenen Sommer wartet bereits mehr als genug Holz auf die Verarbeitung. Trotzdem sind da und dort Holzschläge geplant, sei es zur Verjüngung und Pflege im Schutzwald, zur Beseitigung kranker Bäume, zum Heizen oder für den Bedarf von hochwertigem Frischholz.

Nach dem heissen Sommer hoffen die Forstleute auf einen kalten Winter mit gefrorenen Böden. Nur so können sie ihre Maschinen einsetzen, ohne den Waldboden übermässig zu belasten. Ihre Arbeit ist wichtig. Denn der Wald, wie wir ihn wollen, braucht pflegende Eingriffe und regelmässige Verjüngung. Schliesslich soll er nicht nur den Rohstoff Holz liefern, sondern auch Gebäude, Bahnlinien und Strassen vor Lawinen oder Steinschlag bewahren, für sauberes Wasser sorgen, das Klima schützen und für Erholungssuchende stets gut zugänglich sein.

Auch wenn mancher Stapel Baumstämme am Wegrand riesig oder der Eingriff nebenan heftig erscheinen mag: Der Schweizer Wald wird keinesfalls übernutzt. Unser Land verfügt im internationalen Vergleich über eine der strengsten Gesetzgebungen. Die Waldfläche ist geschützt, und es darf nicht mehr Holz geerntet werden, als nachwächst. Jeder Holzschlag ist bewilligungspflichtig und grossflächige Eingriffe sind verboten. Aktuell werden landesweit jährlich etwa 4,5 Millionen Kubikmeter Holz geerntet, während etwa 10 Millionen Kubikmeter nachwachsen. Und der Wald wird seit Jahrzehnten so naturnah bewirtschaftet, dass er heute auf einem Drittel der Landesfläche über 40 Prozent unserer Tier- und Pflanzenarten beherbergt.

Nachhaltige Waldbewirtschaftung und Pflege braucht Fachpersonen, die alle Zusammenhänge kennen. Die über 6000 Forstleute in der Schweiz sind bestens ausgebildet. Sie machen einen hervorragenden, aber mitunter gefährlichen Job für uns alle.

Auch während der Holzerei-Saison sind unsere Wälder meist frei zugänglich. Waldeigentümer und Gemeinden weisen Besucherinnen und Besucher aber dringend darauf hin, Abstand von den Gefahrenzonen im Bereich von Holzschlägen zu nehmen – um sich selbst nicht in Lebensgefahr zu begeben und das Forstpersonal konzentriert arbeiten zu lassen. Konkret heisst das:
• Absperrungen unbedingt respektieren. Sie bedeuten «Weg gesperrt, Lebensgefahr»
• Ein Warndreieck bedeutet «Durchgang erlaubt, aber Vorsicht ist geboten»
• Den Anweisungen des Forstpersonals in jedem Fall Folge leisten
• In Schlagflächen lauern auch Gefahren, wenn nicht gearbeitet wird, durch instabiles oder unter Spannung stehendes  Holz. Hier gilt «Betreten verboten, auch an Wochenenden»
• Holzbeigen sind keine Klettergerüste, das Besteigen kann zu schweren Unfällen führen

26.11.2018

Eidgenössische und Kantonale Volksabstimmung - 25. November 2018 - Ergebnisse

Am 25. November 2018 hat die eidgenössische und kantonale Volksabstimmung stattgefunden. Die Ergebnisse finden Sie hier.

23.11.2018

Solarenergiepotential

Ab sofort zeigt eine interaktive Anwendung des Bundesamts für Energie (BFE) für jede Immobilie der Schweiz, wie gut sie für die Energieproduktion geeignet ist. Das BFE schätzt auf Basis dieser Daten das technisch machbare Solarenergiepotenzial der gut bis sehr gut geeigneten Schweizer Gebäudedächer auf rund 50 Terrawattstunden pro Jahr.

Ist mein Hausdach geeignet für eine Solaranlage? Diese Frage lässt sich jetzt ganz einfach für jedes beliebige Gebäudedach, vom Einfamilienhaus bis zum Industriegebäude, in der Schweiz beantworten.

In einem Gemeinschaftsprojekt erarbeiteten das Bundesamt für Energie (BFE), das Bundesamt für Landestopografie (Swisstopo) sowie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie Meteo Schweiz ein Online-Tool, den Solarpotenzialkataster, der für die Öffentlichkeit auf www.sonnendach.ch zugänglich ist.

Das Portal verbessert die Datengrundlage zum Solarpotenzial der Schweiz massgeblich und ermöglicht eine genaue Schätzung des Gesamtpotenzials der Schweiz.

Das BFE schätzt dieses Potenzial für zwei Szenarien: Im ersten Szenario, in dem alle Dächer nur für Solarstrom verwendet werden, beträgt das technische Potenzial rund 50 Terrawattstunden (TWh) pro Jahr. Im zweiten Szenario, in dem pro Haus das beste Dachstück für Solarwärme und der Rest für Solarstrom verwendet wird, beträgt das Potenzial für Solarwärme rund 17 TWh/Jahr und das Potenzial für Solarstrom rund 34 TWh/Jahr.

Bis Mitte 2019 soll die interaktive Anwendung www.sonnenfassade.ch ebenfalls das Potential für die Hausfassaden aller Immobilien anzeigen, wie gut sie für die Energieproduktion geeignet sind.

Informationen zum Thema finden Sie unter www.sonnenfassade.ch.

22.11.2018

Wildwechsel - Verhalten bei einem Wildcrash

Beim Crashversuch hat sich gezeigt, dass ein Ausweichmanöver weit schlimmere Folgen haben kann als ein direkter Zusammenstoss mit dem Wild. Der Beste Schutz ist nach wie vor, in Gebieten mit Wildwechsel, die Geschwindigkeit anzupassen und so einen Zusammenprall zu vermeiden.

Kritische Zeiten für Wildwechsel sind die Stunden in der Morgen- und Abenddämmerung und in der Nacht. Im Winter lecken Rehe und Hirsche gerne Salzreste am Strassenrand. Nach dem langen Winter suchen die Tiere Plätze mit frischer Nahrung auf und im Herbst suchen sie nach neuen Äsungsplätzen. Die Zeit der Brunft beginnt im April. Achtung: Auf ein Reh oder Hirsch folgt meist ein zweites oder drittes. Nachfolgend ein paar wichtige Verhaltensregeln.

Beim Auftauchen eines Tieres

  • Licht auf Abblendung schalten, starkes Licht irritiert das Tier
  • Geschwindigkeit verringern und falls möglich durch Hupen das Tier verscheuchen
  • Wenn ein Tier die Fahrbahn überquert, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass noch weitere folgen

Verhalten beim Zusammenprall

  • Maximale Bremsleistung
  • Lenkrad gut festhalten
  • Fahrspur halten
  • Auf panikartige und riskante Ausweichmanöver verzichten

Verhalten nach einem Unfall

  • Warnblinker einschalten
  • Unfallstelle mit Pannendreieck sichern
  • Polizei benachrichtigen. Wildunfälle sind meldepflichtig. Die Polizei bietet die entsprechenden Fachleute auf
  • Sich dem Tier nicht nähern
  • Auf Polizei, Wildhüter, Jäger oder Tierarzt warten

Generell kann man sagen, dass im Bereich von Wildwechselwarnschildern besondere Aufmerksamkeit gelten muss, denn in diesen Abschnitten ereignen sich die meisten Wildunfälle während der Dämmerungsphase zwischen 05:00 bis 08:00 Uhr morgens und 17:00 bis 22:00 Uhr abends.

21.11.2018

Stelleninserat Sekretär/in Feuerwehr Bödeli

Die Feuerwehr Bödeli sucht ab sofort oder nach Vereinbarung eine/n Sekretär/in. Das vollständige Stelleninserat finden Sie hier.

31.10.2018

Informationen Winterdienst

Der Winterdienst der Gemeinde Leissigen bezweckt, die öffentlichen Verkehrswege nach Möglichkeit auch in den Wintermonaten begehen und befahren zu können. Obwohl die Gemeinde alles daransetzen wird, Ihnen einen guten Service zu bieten, muss während dieser Zeit mit Einschränkungen gerechnet werden. Ein angepasstes Verhalten der Verkehrsteilnehmer und die nötige Rücksichtnahme sollen es aber ermöglichen, an den wenigen «weissen» und «glatten» Tagen die Verkehrswege unfallfrei benützen zu können.

Das Merkblatt mit den Winterinformationen finden Sie hier.