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Chronik Leissigen

1242 wurde Leissigen das erste Mal urkundlich erwähnt. Der Ortsname Leissigen wurde auf verschiedene Weise dokumentiert. Hier einige Beispiele: Lensengue, Lenxingenn, Länntzingen, Leislingen, Leensingen, Leyssigen etc.

Im Mittelalter gehörte das Dorf zur Herrschaft Unspunnen Rothenfluh. Danach gelangte es durch Erbteilung an die Freiherren von Weissenburg und schliesslich 1334 an das Kloster Interlaken. Nach der Säkularisation von 1528 wurde Leissigen der bernischen Herrschaft unterstellt.

Die Kirche aus dem 8. oder 9. Jahrhundert wurde nach einem Brand im Jahre 1663 zerstört und später wiederaufgebaut.

Neben Land- und Obstbau, Fischerei und Bootsbau wurde der Gipsabbau zu einem neuen Erwerb. Dank dieser Gipsquelle entstand 1780 das Bade- und Kurhaus am See. Durch die schmale Uferzone wurde Leissigen immer mehr durch den Verkehr belastet. 1837 kam die Thunerseestrasse, 1870 die Schiffstation und 1893 die Bahnlinie. 1994 wurde der Umfahrungstunnel für die Autobahn eröffnet und Leissigen wurde vom lästigen Durchgangsverkehr entlastet.

 

Literaturhinweise (Buch, Autor, Druck):

  • Eine Geschichte der Gemeinde Leissigen, Ernst Schläppi, Schläfli & Maurer Interlaken
  • Zur Geschichte der Kirchgemeinde Leissigen, Ernst Schläppi, Schläfli & Maurer Interlaken
  • Leissiger Chronik – Kleine Geschichten und Anekdoten, Hugo Helmut Huber, Dreispitz Verlag Spiez
  • Kirche Leissigen, Samuel Lutz, Schläfli & Mauer Interlaken